23.02.2026 - Die Klassen 9a und 9b erlebten Geschichte hautnah: Im Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth spürten sie die Spuren der deutschen Teilung – vom geteilten Dorf bis zu originalen Zeitzeugnissen.
Im Rahmen des Geschichtsunterrichts unternahmen die Klassen 9a und 9b der Bischof Manfred Müller Schule einen Ausflug nach Mödlareuth, um das Deutsch-Deutsches Museum Mödlareuth zu besuchen. Zu Beginn erhielten die Schülerinnen und Schüler einen etwa einstündigen, anschaulichen Vortrag mit anschließendem Film, der die Entstehung und Folgen der deutschen Teilung eindrucksvoll verdeutlichte.
Im Anschluss machte sich die Gruppe auf den Weg durch den Ort, um die Spuren der einstigen Mauer und der Grenzanlagen zu erkunden. Mödlareuth, von den amerikanischen Besatzern auch „Little Berlin“ genannt, zeigte auf besonders eindringliche Weise, wie ein Dorf durch die Grenze geteilt wurde. Den Schülerinnen und Schülern wurde deutlich, wie Menschen, die zuvor gemeinsam gearbeitet, gefeiert und Freundschaften gepflegt hatten, plötzlich voneinander getrennt waren.
Nach dem Ortsrundgang besuchten die Klassen eine Fahrzeugausstellung mit Militärfahrzeugen aus der Zeit der BRD und der DDR. Anschließend blieb Zeit für den Besuch des neu errichteten Museumsgebäudes. Dort konnten weitere interessante Informationen gesammelt und originale Gegenstände wie Minen oder Schussanlagen betrachtet werden.
Der Ausflug war für die Schülerinnen und Schüler sehr informativ, interessant und vor allem auch bewegend. Die Geschichte der deutschen Teilung wurde an diesem Tag nicht nur theoretisch vermittelt, sondern eindrucksvoll erlebbar gemacht.
Text: Anna-Lena Wagensonner, Kiki Kett, Jürgen Ehler
Bilder: Peter Scharf
